Tetris

Den Klassiker Tetris kennen viele von uns noch aus Zeiten des guten alten Gameboy, der inzwischen ein wenig an Berühmtheit verloren hat. Die Grundidee zum dem Legespiel, das ursprünglich „Pentomino“ hieß, gab es aber schon vor der Minikonsole für unterwegs. Im Jahr 1985 kam ein gewisser Alexei Paschitnow aus Russland auf die Idee, das Spiel für Computer zu optimieren. So entstand die erste Version, die für den damals beliebten Electronica 60 entwickelt wurde.

Das Glück des Russen war, dass er in einem Computerzentrum arbeitete – und zwar mitten in Moskau. Sein Know-how setzte er dazu ein, das Spiel zu kreieren. Anfänglich gab es Tetris nur ohne Ton und in Schwarz-Weiß. Farbe und Musik kamen erst später hinzu. Zumindest seinen Kollegen im Zentrum hat der Erfinder damit einen großen Gefallen getan, denn sie wussten diesen Freizeitausgleich sehr zu schätzen.

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Das zeitloseste Legospiel der Welt

Einige Zeit später hat Paschitnow Farbe ins Spiel gebracht. Tetris wurde zwar nicht komplizierter in der Handhabung, sah aber schicker aus. Die Technologie ermöglichte es dem Mann, das Spiel auf den IBM Computer zu optimieren. Nun wurden die Klänge eingebaut, die uns allen schon wieder im Ohr liegen. Eben typisch Tetris! Russland bekam schnell Wind von dieser Idee, und bald hatte der Entwickler die gesamte Nation in seinen Bann gezogen.

Der Ungar Robert Stein verbreitete Tetris später rund um den gesamten Globus. Die Vermarktung des Spiels lief allerdings nicht so einfach, denn man musste zunächst die Frage der Lizenz klären. Der Erfinder selbst hatte an seinem Spiel rein gar nichts verdient. Dennoch schaffte es Nintendo Jahre später, die Lizenz für sich zu bestimmen und aus Pentomino das heute bekannte Spiel Tetris zu machen – das besonders auf dem Gameboy die Massen begeisterte.

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Funktionen des Spiels

Im Grundsatz ist Tetris bis heute so einfach und genial wie damals. Es geht um verschiedene Steine in unterschiedlichsten Farben und Formen, die in eine Reihe gebracht werden müssen. Nur wenn keine Lücken zu sehen sind, werden diese Reihen abgebaut und es rücken neue Steine von oben nach. Ganz oben im Bildschirm befindet sich eine Linie. Sind die Steine falsch gelegt und überschreiten diesen Bereich, dann ist das Spiel verloren. Die Besonderheit: In jedem Level steigt die Spielgeschwindigkeit. Geschick und Konzentration sind also gefragt. Gelenkt und gedreht werden können die Tetris Steine mit den Pfeiltasten. Wer gleich mehrere Reihen auf einmal abräumt, der erhält besonders viele Punkte.

Am Ende wird er High Score angezeigt, und das Hauptziel besteht eben darin, es auf der Rangliste nach ganz oben zu schaffen. Auch heute noch ist Tetris einer der beliebtesten Klassiker weltweit – und abwechslungsreich genug, um ihn gleich hier auszuprobieren.

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